Erzeugerwelt.de ist online

Seit gestern (Montag, den 23.06.2014) ist unsere Webseite www.Erzeugerwelt.de für die Öffentlichkeit zu erreichen.

Die ersten Erzeuger (noch sehr, sehr wenige) haben wir bereits veröffentlicht. Natürlich sind das noch nicht alle! Wir werden nun täglich weitere Profile freischalten.

In Kürze werden wir dann auch beginnen, die ersten Profile detailliert vorzustellen und anhand von ihnen die Funktion von Erzeugerwelt zu erklären.

Wir freuen uns jedenfalls, dass die Plattform bisher störungsfrei läuft und alles funktioniert! Kleinere Änderungen und Verbesserungen werden wir in den nächsten Tagen noch durchführen. Das ist auch der Grund, weshalb wir nicht alle Profile auf einen Schlag freischalten. Schließlich sind Änderungen bei wenigen Profilen unkritischer im Falle einer großen Anzahl Erzeuger, Wochenmärten und Gaststätten.

Auch unser Foodfunding werden wir noch in diesem Sommer freischalten! Vorher werden wir diesbezüglich aber noch jede Menge Informationen dazu bereitstellen.

Wenn Sie auf Erzeugerwelt.de also derzeit noch keine Erzeuger in Ihrer Region finden oder aber noch nicht die Produkte und Informationen abrufen können, die Sie interessieren, kommen Sie einfach regelmäßig wieder! Sicherlich werden Sie bald auch Erzeuger in Ihrer Region oder von Ihnen bevorzugte Produkte bei uns finden!

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Wer steht eigentlich hinter Erzeugerwelt? Was motiviert uns und was möchten wir erreichen?

An dieser Stelle möchten sich die Macher von Erzeugerwelt.de kurz vorstellen und ihre Motivation darlegen, warum Sie Erzeugerwelt.de betreiben möchten. Die ursprüngliche Idee haben wir zu zweit entwickelt. Das Wir steht dabei für Monika Elias und Johannes Tschesche. Monika arbeitet hauptberuflich eigentlich für eine Bank. Johannes ist Ingenieur, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Universität und gibt außerdem einen Kapitalanlage-Newsletter für Kapitalanlagen heraus.

Wir verbinden mit guten Lebensmitteln Genuss und Lebensqualität. Außerdem kochen und essen wir sehr gerne. Zur Landwirtschaft haben wir den Bezug, dass wir innerhalb der Familie mal einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb hatten, dessen Überreste bis heute von uns für den Eigenbrauch (insbesondere für die Herstellung von Apfelwein und Apfelsaft) genutzt werden. Johannes geht außerdem gerne angeln und jagen.

Unsere Idee entwickelte sich aus unterschiedlichen Gründen. Da war einerseits die Schwierigkeit Direktvermarkter im Internet zu finden. Zwar gab und gibt es einige Portale, die Hofläden oder Imker führen, aber keine ganzheitliche Informationsplattform. Vor allem Jäger, Winzer, Fischer und Erzeuger, die nur im Nebenerwerb tätig sind, können von vielen Verbrauchern nicht gefunden werden. Auch die Tatsache, dass nicht jeder kleine Betrieb die Ressourcen hat, um eine Internetseite oder Profile in sozialen Netzwerken zu pflegen, hat in uns die Idee geweckt, dass man ein eigenständiges Portal mit wartungsfreien Profilen ins Leben rufen müsste. Wir wollten außerdem das Geflecht aus Erzeugern, Verbrauchern, dem Handel und der Gastronomie so aufbereiten, dass zwei Dinge erfüllt sind: erstens Transparenz für Verbraucher über die Herkunft der von ihnen konsumierten Lebensmittel und zweitens faire Geschäftsverbindungen ermöglichen. Letzteres ist dahingehend wichtig, da Verbraucher durchaus die Bereitschaft mitbringen, für ein gutes Lebensmittel einen guten Preis zu bezahlen. Allerdings möchten Verbraucher auch, dass der Großteil des Geldes beim Erzeuger landet. Diese Sicherheit hat man allerdings nur dann, wenn man direkt beim Erzeuger einkauft oder bei einem Händler, der transparent wirtschaftet und dem beide Seiten vertrauen. Diese Transparenz ist Verbrauchern auch im Kontext immer wiederkehrender Lebensmittelskandale wichtig.

Mit Erzeugerwelt.de möchten wir modernen Verbrauchern eine Informationsplattform bieten, auf der sie sich über Einkaufsmöglichkeiten direkt beim Erzeuger informieren können. Erzeugern möchten wir eine Plattform im Internet bieten. Mit unserem Foodfunding möchten wir außerdem eine direkte Geschäftsanbahnung zwischen beiden Parteien ermöglichen.

Um das alles zu erreichen haben wir seit über einem Jahr neben unseren Berufen sehr viel Freizeit in die Ausarbeitung unseres Konzepts und in den Aufbau unserer Plattform investiert. Monika wird nun den Markteintritt von Erzeugerwelt.de durchführen. Johannes wird dabei natürlich nach Kräften unterstützen (insbesondere beim Foodfunding) und Anfang kommenden Jahres nach Abschluss seiner Dissertation mit einsteigen.

Wir hoffen, dass wir Erzeugerwelt.de nachhaltig einführen und sowohl Erzeugern als auch Verbrauchern einen echten Mehrwert bieten können. Sicherlich werden wir unser Vorhaben hier und da den Anforderungen unserer Nutzer und Kunden anpassen. Scheuen Sie sich deshalb nicht, mit Lob, Kritik, Anregungen und Wünschen an uns heranzutreten.

Monika Elias und Johannes Tschesche

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Portalstart im Juni

Halleluja! Es ist geschafft!

Wir sind jetzt so weit, dass wir mit der Beta-Version unserer Plattform Erzeugerwelt.de im Juni online gehen können.

Ursprünglich wollten wir das bereits im Februar tun, konnten diesen Termin aber leider nicht halten. Warum konnten wir ihn nicht halten? Ganz einfach: wir bauen Erzeugerwelt.de derzeit „nur“ nebenberuflich auf und so können kleinere Problemchen leider zu größeren Verzögerungen führen.

Damit jetzt alles reibungslos funktioniert, brauchen wir eigentlich nur noch jede Menge Erzeuger, die sich auf der Erzeugerwelt tummeln. Sollten Sie also Direktvermarkter sein melden Sie sich einfach bei uns. Oder teilen Sie Ihrem Direktvermarkter des Vertrauens mit, dass es uns gibt. Wir suchen Betreiber von Hofläden, Jäger, Imker, Fischer, Winzer, Bauern und viele andere, die ihre Lebensmittel im Direktvertrieb vertreiben.

Darüber hinaus suchen wir auch diejenigen, die diese Produkte verarbeiten, wie z.B. Restaurants und Kantinen.

Ein Eintrag auf Erzeugerwelt.de ist derzeit völlig kostenlos und unverbindlich! Außerdem wird jeder kostenfreie Eintrag auch dauerhaft kostenfrei bleiben!

Wenn Sie auf Erzeugerwelt.de gelistet werden möchten, nutzen Sie einfach das untenstehende Formular. Selbstverständlich behandeln wir Ihre Angaben vertraulich.

 

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Portalstart verschiebt sich erneut

Leider müssen wir unseren Portalstart erneut verschieben. Ursprünglich wollten wir Ende Februar online gehen. Das schaffen wir leider nicht. Wir arbeiten aber mit Hochdruck daran, dass Erzeugerwelt schnellstmöglich online geschaltet werden kann.

Bis dahin stehen wir natürlich allen Interessenten im Fall von Fragen zur Verfügung. Wir suchen auch weiterhin Erzeuger von Lebensmitteln, die ihre Produkte selbst vermarkten. Insbesondere Bauern mit Hofläden, Jäger, Imker, Winzer, Fischer und Fischzüchter sowie Viehzüchter können sich kostenlos bei uns listen lassen.

Ganz besonders suchen wir noch Erzeuger, die mit uns gemeinsam Foodfunding ausprobieren möchten.

Bis dahin möchten wir uns für die erneute Verzögerung entschuldigen und versprechen, Erzeugerwelt so schnell wie möglich online zu schalten!

Das Team hinter Erzeugerwelt

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Foodfunding am Beispiel von Schweinefleisch

Wir möchten Ihnen nachfolgend Foodfunding am Beispiel der Produktion von Fleisch- und Wurstwaren aus Schweinefleisch erläutern. Wir verstehen unter Foodfunding Crowdfunding für die Produktion von Lebensmitteln und damit für Lebensmittel (vgl. auch http://blog.erzeugerwelt.de/2013/10/12/foodfunding/). Dabei finanzieren die Verbraucher die Produktion ihrer Lebensmittel vor. Auf diese Weise erhalten Sie einerseits einen Bezug zu den Lebensmitteln, die sie später konsumieren, und andererseits die Möglichkeit einer fairen und nachhaltigen Beziehung zu den Lebensmittelproduzenten. Für die Erzeuger liegt der Vorteil vor allem darin, dass sie ihre Produktion besser planen können und eine höhere finanzielle Sicherheit haben.

Am Beispiel von Schweinefleisch lassen sich das Prinzip von Foodfunding und die zugehörigen Gestaltungsmöglichkeiten wie folgt erklären. Den groben Ablauf von Foodfunding für Schweinefleisch finden Sie in der nachfolgenden Grafik schematisch dargestellt.

Foodfunding_Schwein

Die detaillierten Abläufe ergeben sich wie nachfolgend beschrieben.

Möchte ein Bauer einen Teil seiner Produktion von Schweinefleisch und daraus hergestellten Waren mittels Foodfunding finanzieren und vermarkten, so kalkuliert er zunächst seine Kosten für die Produktion. Das bedeutet vereinfacht, dass er die Kosten der Beschaffung der Ferkel sowie die Kosten für die Mast (Unterbringung, Futter, Pflege, Tierarzt, …) kalkuliert und seinen nötigen Gewinn für den Lebensunterhalt bestimmt. Anschließend kann er ein Angebot für die Produktion an die Verbraucher richten. Das Angebot an die Verbraucher richtet er über die Foodfunding-Plattform von Erzeugerwelt.de.

Angebot_Bauer_Schwein

Beim Anbieten des Schweinefleischs und der Schweinefleischprodukte kann der Bauer prinzipiell auf drei unterschiedliche Varianten zurückgreifen. Vor dem Angebot muss er sich allerdings festlegen.

Variante 1 sieht vor, dass der Bauer eine vorkalkulierte, verbindliche Menge Fleisch und Wurstwaren anbietet. Die Verbraucher, die die Produktion dann finanzieren, haben Anspruch auf genau diese Menge Ware. Der Bauer legt dafür offen, auf welche Art und Weise er die Schweine mästen will (z.B. Bioschweine, bestimmte Rassen, bestimmte Haltung, etc.).

Bei Variante 2 stellt der Bauer eine bestimmte Anzahl Schweine in Aussicht. Die Verbraucher haben dann Anspruch auf die Fleisch- und Wurstwaren, die aus den angebotenen Schweinen hergestellt werden. Auch in diesem Fall erklärt der Bauer, auf welche Art und Weise er die Schweine mästet.

Im Fall von Variante 3 wird keine bestimmte Menge Fleisch oder Wurst oder eine gewisse Anzahl Schweine angeboten, sondern Gutscheine. Die Gutscheine lauten entweder über bestimmte Fleisch- und Wurstwaren oder aber über Ware im Gegenwert des jeweiligen Gutscheins.

FinanzierungUnabhängig von der Variante des Angebots können Verbraucher jetzt Teile der Produktionskosten oder, sofern sie das möchten, auch die gesamten Produktionskosten über die Foodfunding-Plattform finanzieren. Als Gegenleistung erhalten Sie dafür die produzierten Fleisch- und Wurstwaren oder aber die Gutscheine. Sie erhalten bei Variante 1 und Variante 2 genau den Anteil an der Gesamtproduktion, der ihrem Anteil an den übernommenen Gesamtproduktionskosten entspricht. Wenn jemand beispielsweise 10 % der Produktionskosten finanziert, erhält er 10 % der gemäß dem Angebot produzierten Fleisch- und Wurstwaren. Die Verbraucher bezahlen also gemeinsam ihre persönliche Produktion von Schweinefleisch und ggf. Wurst daraus. Bei Variante 3 erhalten die Verbraucher genau die Produkte, die auf den Gutscheinen stehen oder beliebige Produkte im Gegenwert der Gutscheine.

Hat nun eine ausreichende Anzahl Verbraucher gemeinsam die vom Bauern kalkulierten oder veranschlagten Produktionskosten zusammengetragen, erhält der Bauer dieses Geld und beginnt mit der Produktion.

 

Maesten

Dabei muss man natürlich berücksichtigen, dass die Schweine eine gewisse Zeit benötigen, um das nötige Schlachtgewicht zu erreichen. Auch die Weiterverarbeitung zu Wurst oder Schinken ist mit Zeitaufwand verbunden, den die Verbraucher berücksichtigen müssen!

Nach Mast, Schlachtung und ggf. Weiterverarbeitung erhalten die Verbraucher ihre Waren gemäß dem Anteil, den sie vorfinanziert haben. Wer also nur einen kleinen Anteil der Produktionskosten finanziert hat, erhält auch nur einen kleinen Anteil vom produzierten Fleisch. Derjenige, der einen größeren Anteil finanziert hat, erhält entsprechend auch einen größeren Anteil der produzierten Fleisch- und Wurstwaren.

Verteilung_Wurst

Foodfunding hat sowohl für die Verbraucher als auch für die Erzeuger, hier die Viehbauern, große Vorteile.

Der Viehbauer kann bereits frühzeitig sowohl den Absatz an Schweinen sichern als auch für die nötige Liquidität des eigenen Betriebs sorgen. Die Vertriebskosten reduzieren sich dadurch deutlich und die Abhängigkeit von Händlerstrukturen entfällt.

Verbraucher erhalten individuell für sie produzierte Fleisch- und Wurstwaren. Sie wissen, wo ihr Lebensmittel produziert wird, wer es produziert und auf welche Weise es produziert wird. Noch mehr Transparenz ist nur möglich, wenn man seine Schweine selbst hält und schlachtet. Außerdem ist die Wertschätzung eines individuell für einen selbst produzierten Lebensmittels größer als bei anonymer Regalware aus dem Supermarkt oder Discounter. Dieser Sachverhält könnte zu einer geringeren Menge überflüssig produzierter Lebensmittel führen, die letztlich in der Mülltonne landen.

Allerdings gibt es natürlich auch Nachteile, die beiden Seiten entstehen können. Diese hängen von der Variante des Angebots ab.

Im Fall von Variante 1 liegt das Risiko für beide Seiten im kalkulierten Ertrag. Kalkuliert der Bauer zu knapp, so hat er einen Nachteil, weil er für die Differenz an Fleisch- und Wurstwaren, die nicht mit der kalkulierten Anzahl Schweine hergestellt werden können, aufkommen muss. Kalkuliert der Bauer zu großzügig und wirtschaftet gut, dann liegt die produzierte Menge über dem kalkulierten Ertrag. In diesem Fall zahlen Verbraucher mehr als nötig. Letztlich sind diese Nachteile nüchtern und sachlich betrachtet zwar vorhanden, spiegeln aber nur die Risiken des regulären Handels wieder. Je nach Höhe der aktuellen Fleischpreise zahlen Verbraucher auch mal mehr und mal weniger für ihr Fleisch und auch Erzeuger erwirtschaften mal mehr und mal weniger. Mit diesen Preisschwankungen müssen sowohl Erzeuger von Lebensmitteln als auch Verbraucher schlicht und einfach leben!

Bei Variante 2 des Angebots können auch sowohl Verbraucher als auch Erzeuger Glück oder Pech haben. Denn auch hier können sich die Ertragsschwankungen sowohl positiv als auch negativ auswirken. Da der Bauer eine verbindliche Menge Schweine anbietet, muss er diese auch liefern. Kann er das nicht, muss er entsprechend der Lieferdifferenz Geld an die Verbraucher zurückzahlen. Produziert er mehr als kalkuliert, kann er die mehr produzierten Schweine auf eigene Rechnung zusätzlich verkaufen.

Variante 3 muss in zwei unterschiedliche Gestaltungsarten geteilt werden. Sind auf den Gutscheinen konkrete Fleisch- und Wurstwaren ausgewiesen, so verhält es sich, wie im Fall von Variante 1. Lautet der Gutschein hingegen über einen bestimmten Wert, so liegt das Risiko ausschließlich beim Verbraucher, da er lediglich Waren im Gegenwert des Gutscheins erhält. Steigen die Preise, so sinkt die Kaufkraft des Gutscheins. Prinzipiell besteht aber auch die Möglichkeit bestimmte Preiskategorien zu deckeln und so das Risiko für den Verbraucher zu reduzieren.

Unabhängig von der gewählten Variante und losgelöst von den Risiken und Nebenwirkungen bietet Foodfunding aber noch weitere Gestaltungsspielräume. So kann der Viehbauer die Verbraucher in die Bewirtschaftung der Schweine mit einbeziehen. Warum nicht den Kindern zeigen, was sie wirklich aufs Brot essen, wenn sie Schinken oder Wurst haben wollen? Hört sich makaber an, ist aber eigentlich das Natürlichste der Welt!

Ebenfalls frei und individuell gestaltbar ist die Lieferung und Lagerung der produzierten Waren.

Wenn Sie sich als Viehbauer angesprochen fühlen und Ihnen unsere Idee gefällt, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Das können Sie entweder über unser Registrierungsformular tun, welches Sie unter http://blog.erzeugerwelt.de/2013/09/24/erzeuger-gesucht/ erreichen, oder aber per Email an info@erzeugerwelt.de. Wir suchen für unseren Portalstart im Februar 2014 nämlich noch Erzeuger von Lebensmitteln. Wir bieten Ihnen als Dankeschön ein dauerhaft kostenloses Profil auf unserem Portal Erzeugerwelt.de sowie dauerhaft vergünstigte Konditionen bei der Nutzung unserer Foodfunding-Plattform und unseres Shopsystems.

Gerne nehmen wir auch Kritik, Lob, Wünsche oder Hinweise entgegen!

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Erzeugerwelt.de als Marketingplattform für Restaurants, Caterer und Kantinen

Insbesondere in Städten und Ballungsgebieten spielen Gastronomiebetriebe bei der Ernährung der Menschen eine gewichtige Rolle. Viele Menschen kochen zuhause nur noch selten oder gar nicht. Das Frühstück wird oftmals „to go“ eingenommen, das Mittagessen wird in der Kantine der eigenen oder einer benachbarten Firma konsumiert. Das Abendessen findet dann regelmäßig in Gaststädten statt. Auf Veranstaltungen, wie Messen, Konferenzen oder Fortbildungen, wird häufig auf Caterer zurückgegriffen, die für das leibliche Wohl sorgen. Trotz des außerhäuslichen Essens möchten sich die meisten Menschen heute aber nachhaltig ernähren. Daher werden Bio- und Fairtrade-Label auch in der Gastronomie immer wichtiger. Das funktioniert aber nur teilweise gut. Vor allem die große Anzahl unterschiedlicher Gütesiegel erschwert eine objektive Einschätzung.

Auch das Verständnis für Restaurantbesitzer und Kantinenbetreiber für die Frage nach dem Ursprung der von ihnen verarbeiteten Lebensmittel ist nicht flächendeckend gegeben. Darüber hinaus schrecken viele Verbraucher vor der Frage danach zurück. Trotzdem will der mündige Kunde heute eigentlich darüber informiert werden.

Auf Erzeugerwelt.de können Verbraucher gezielt nach Restaurants, Caterern und Kantinen suchen, die Produkte von Direktvermarktern verarbeiten. Die Listung als Betrieb, der nachweislich Produkte von Direktvermarktern verarbeitet und damit nachhaltige oder regionale und faire Lebensmittel anbietet stellt einen echten Wettbewerbsvorteil für Restaurants, Caterer und Kantinen dar. Kunden wissen von Anfang an, dass sie Essen essen, was sich vom Massenmarkt der Lebensmittelindustrie abhebt.

Sie sind über unser Portal such- und auffindbar. Dazu erhalten Sie eine Profilseite, die ihren Betrieb beschreibt sowie Informationen über ihre Speisen bietet. Natürlich sind Öffnungszeiten und eine Anfahrtskarte Bestandteil ihres Profils. Außerdem können Sie ihre Gäste über aktuelle Aktionen informieren. Entscheidend für eine Listung bei uns ist, dass die Erzeuger, von denen Sie Ihre Lebensmittel beziehen, auch auf Erzeugerwelt.de gelistet sind und uns bestätigen, dass Ihr Betrieb zu ihren Kunden gehören.

Wenn Sie Ihr Restaurant, Ihren Partyservice, Ihr Catering oder Ihre Kantine auf Erzeugerwelt.de listen lassen wollen, dann kontaktieren Sie uns bitte per Email an info@erzeugerwelt.de.

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Foodfunding am Beispiel der Kartoffelproduktion

Wir möchten Ihnen nachfolgend Foodfunding am Beispiel der Kartoffelproduktion erläutern. Beim Foodfunding handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um Crowdfunding für Lebensmittel (vgl. auch http://blog.erzeugerwelt.de/2013/10/12/foodfunding/). Dabei finanzieren die Verbraucher die Produktion ihrer Lebensmittel vor. Dadurch erhalten Sie einerseits einen Bezug zu den Lebensmitteln, die sie später konsumieren, und andererseits die Möglichkeit einer fairen und nachhaltigen Beziehung zu den Lebensmittelproduzenten. Für die Erzeuger liegt der Vorteil vor allem darin, dass sie ihre Produktion besser planen können und eine höhere finanzielle Sicherheit haben.

Am Beispiel der Kartoffelproduktion lassen sich das Prinzip von Foodfunding und Gestaltungsmöglichkeiten auf einfache Weise erklären. Den groben Ablauf von einem möglichen Foodfunding am Beispiel der Kartoffelproduktion finden Sie in der nachfolgenden Grafik schematisch dargestellt.

Foodfunding_Kartoffeln

Der detaillierte Ablauf ist wie folgt:

Möchte ein Bauer einen Teil seiner Kartoffelproduktion mittels Foodfunding finanzieren und vermarkten, so kalkuliert er zunächst seine Kosten für die Kartoffelproduktion. Das bedeutet vereinfacht, dass er die Kosten der Bewirtschaftung des Kartoffelackers (Vorbereitung, Saat, Pflege, Ernte, …) kalkuliert und seinen nötigen Gewinn für den Lebensunterhalt bestimmt. Anschließend kann er ein Angebot für die Kartoffelproduktion an die Verbraucher richten. Das Angebot an die Verbraucher richtet er über die Foodfunding-Plattform von Erzeugerwelt.de.

Angebot_Bauer

Beim Anbieten der Kartoffelproduktion kann der Bauer prinzipiell auf zwei unterschiedliche Varianten zurückgreifen. Vor dem Angebot muss er sich aber festlegen.

Variante 1 sieht vor, dass der Bauer alle Kartoffeln des gesamten Ertrags des Ackers in anbietet. Die Verbraucher, die die Produktion der Kartoffeln dann finanzieren, haben Anspruch auf alle geernteten Kartoffeln. Der Bauer legt dafür offen, auf welche Art und Weise er den Acker bewirtschaften wird (z.B. Bio-Anbau, bestimmte Düngemittel, Kartoffelsorte, etc.) und mit welchem Ertrag er rechnet. Dafür nutzt er die Erträge der letzten Jahre als Erfahrungswerte und teilt diese auch den interessierten Verbrauchern mit.

Bei Variante 2 stellt der Bauer eine verbindliche Menge Kartoffeln in Aussicht. Die Verbraucher haben dann Anspruch auf exakt die angebotene Menge. Auch in diesem Fall erklärt der Bauer, auf welche Art und Weise er den Kartoffelacker bewirtschaften wird.

Unabhängig von dAnteile_Finanzierunger Variante des Angebots können Verbraucher jetzt Teile der Produktionskosten oder, sofern sie das möchten, auch die gesamten Produktionskosten über die Foodfunding-Plattform finanzieren. Als Gegenleistung erhalten Sie dafür die produzierten Kartoffeln. Sie erhalten dabei genau den Anteil an der Gesamtproduktion, der ihrem Anteil an den übernommenen Gesamtproduktionskosten entspricht. Wenn jemand beispielsweise 10 % der Produktionskosten finanziert, erhält er 10 % der gemäß dem Angebot produzierten Kartoffeln. Die Verbraucher bezahlen also gemeinsam ihre persönliche Kartoffelproduktion.

 

Hat nun eine ausreichende Anzahl Verbraucher gemeinsam die Produktionskosten zusammengetragen, erhält der Bauer dieses Geld und beginnt mit der Bewirtschaftung des Kartoffelackers.

Bewirtschaftung_Bauer

Dabei muss man natürlich berücksichtigen, dass Kartoffeln nicht das ganze Jahr über gepflanzt werden, sondern nur etwa von März bis April.

Nach der Ernte erhalten die Verbraucher ihre Kartoffeln gemäß dem Anteil, den sie vorfinanziert haben. Wer also nur einen kleinen Anteil der Produktionskosten finanziert hat, erhält auch nur einen kleinen Anteil der produzierten Kartoffeln. Derjenige, der einen größeren Anteil finanziert hat, erhält entsprechend auch einen größeren Anteil der produzierten Kartoffeln.

Aufteilung_Kartoffeln

Foodfunding hat sowohl für die Verbraucher als auch für die Erzeuger große Vorteile.

Der Erzeuger, im erläuterten Fall also der Kartoffelproduzent, kann bereits frühzeitig sowohl den Kartoffelabsatz sichern als auch für die nötige Liquidität des eigenen Betriebs sorgen. Die Vertriebskosten reduzieren sich dadurch deutlich und die Abhängigkeit von Händlerstrukturen entfällt.

Verbraucher erhalten individuell für sie produzierte Kartoffeln. Sie wissen, wo ihr Lebensmittel produziert wird, wer es produziert und auf welche Weise es produziert wird. Noch mehr Transparenz ist nur möglich, wenn man seine Kartoffeln selbst anbaut. Außerdem ist die Wertschätzung eines individuell für einen selbst produzierten Lebensmittels größer als bei anonymer Regalware aus dem Supermarkt oder Discounter. Dieser Sachverhält könnte zu einer geringeren Menge überflüssig produzierter Lebensmittel führen, die letztlich in der Mülltonne landen.

Allerdings gibt es natürlich auch Nachteile, die beiden Seiten entstehen können. Diese hängen von der Variante des Angebots ab.

Im Fall von Variante 1 liegt das Risiko für beide Seiten im kalkulierten Ertrag. Liegt die tatsächlich produzierte Menge Kartoffeln darunter, so hat der Bauer Glück und der Verbraucher Pech. Der Bauer hat seine Kosten bereits gedeckt und das Risiko einer schlechten Ernte an die Verbraucher abgegeben. Liegt die produzierte Menge über dem kalkulierten Ertrag, so haben die Verbraucher Glück und der Bauer Pech. In diesem Fall erhalten die Verbraucher nämlich mehr Kartoffeln als geplant. Letztlich sind diese Nachteile nüchtern und sachlich betrachtet zwar vorhanden, spiegeln aber nur die Risiken des regulären Handels wieder. Im Jahr einer schlechten Ernte steigen die Kartoffelpreise, in einem Jahr mit guter Ernte fallen sie. Mit diesen Preisschwankungen müssen sowohl Erzeuger von Lebensmitteln als auch Verbraucher schlicht und einfach leben!

Bei Variante 2 des Angebots liegt können auch sowohl Verbraucher als auch Erzeuger Glück oder Pech haben. Denn auch hier können sich die Ertragsschwankungen sowohl positiv als auch negativ auswirken. Da der Bauer eine verbindliche Menge Kartoffeln anbietet, muss er diese auch liefern. Kann er das nicht, muss er entsprechend der Lieferdifferenz Geld an die Verbraucher zurückzahlen. Produziert er mehr als kalkuliert, kann er die mehr produzierten Kartoffeln auf eigene Rechnung zusätzlich verkaufen. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass die Verbraucher in einem Jahr sehr guter Ernte bei einer konservativen Ertragskalkulation einen vergleichsweise hohen Preis für die Kartoffeln zahlen.

Unabhängig von der gewählten Variante und losgelöst von den Risiken und Nebenwirkungen bietet Foodfunding aber noch weitere Gestaltungsspielräume. So kann der Kartoffelproduzent die Verbraucher in die Bewirtschaftung des Ackers und die Ernte mit einbeziehen. Warum nicht ein Erntefest mit Kartoffelfeuer als Bonus mit anbieten?

Ebenfalls frei und individuell gestaltbar ist die Lieferung und Lagerung der Kartoffeln.

Wenn Sie sich als Kartoffelproduzent angesprochen fühlen und Ihnen unsere Idee gefällt, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Das können Sie entweder über unser Registrierungsformular tun, welches Sie unter http://blog.erzeugerwelt.de/2013/09/24/erzeuger-gesucht/ erreichen, oder aber per Email an info@erzeugerwelt.de. Wir suchen für unseren Portalstart nämlich noch Erzeuger von Lebensmitteln. Wir bieten Ihnen als Dankeschön ein dauerhaft kostenloses Profil auf unserem Protal Erzeugerwelt.de sowie dauerhaft vergünstigte Konditionen bei der Nutzung unserer Foodfunding-Plattform und unseres Shopsystems.

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Foodfunding

Eine ganz besondere Leistung von Erzeugerwelt ist unser Foodfunding. Foodfunding könnte man auch als Lebensmittelproduktion 2.0 bezeichnen. Einfach ausgedrückt, handelt es sich beim Foodfunding um Crowdfunding für die Produktion von Lebensmitteln. Wir möchten im Folgenden erklären, was wir genau darunter verstehen.
Beim Crowdfunding finanzieren viele Menschen über das Internet ein Projekt, die Herstellung oder Entwicklung eines Produktes oder beispielsweise auch ein junges Unternehmen. Charakteristisch ist, dass dabei durch viele kleinere Beträge ein insgesamt sehr großer Betrag über das Internet eingesammelt wird.
Beim Foodfunding sind die zu finanzierenden Objekte oder Projekte Lebensmittel oder Lebensmittelproduktionsvorhaben. Dabei stellt ein Erzeuger eine bestimmte Menge bestimmter zu produzierender Lebensmittel oder den Ertrag einer bestimmten Lebensmittelproduktion in Aussicht. Die Erzeuger legen dabei fest, wie teuer die Produktion der Lebensmittel ist und legen dafür einen Preis fest. Sie legen außerdem die Art und Weise der Produktion offen und können weitere Informationen oder Mehrwerte (z.B. Besuche des Hofes oder Mitarbeit beim Ernten, Schlachten, etc.) anbieten. Die Verbraucher können dann Anteile der zur Produktion in Aussicht gestellten Lebensmittel erwerben, indem sie einen Teil des festgelegten Preises bezahlen. Kostet die Produktion der angebotenen Lebensmittle beispielsweise 1.000 € und ein Verbraucher zahlt an den Erzeuger einen Betrag von 250 €, dann erhält er dafür 25% der angebotenen oder produzierten Lebensmittel.
Wir unterscheiden beim Foodfunding grundsätzlich zwischen zwei Varianten.
Bei der ersten Variante wird die Produktion einer konkreten Menge Lebensmittel angeboten. Beispielsweise 1000 Eier, 200 Liter Riesling, 20 kg Kochschinken, 2000 kg Kartoffeln, 1000 kg Äpfel, 50 kg Honig, etc. Für diese Menge wird dann ein Gesamtpreis festgelegt. Verbraucher können dann einen Teil dieser Lebensmittel erwerben, indem sie einen Teil dieses Preises zahlen. Für den Erzeuger hat das den Vorteil, dass er bereits vor der Produktion der Lebensmittel weiß, welcher Kunde wie viel des jeweiligen Lebensmittels haben möchte. Er kann also besser planen und hat seine Kosten bereits vor Produktionsbeginn gedeckt. Für die Verbraucher steigt die Wertigkeit des Lebensmittels, da es ja exklusiv für ihn produziert wurde. Außerdem weiß er so, von wem er seine Lebensmittel bezieht und unter welchen Bedingungen sie produziert werden.
Die zweite Variante stellt den Ertrag einer Produktion in Aussicht. Das bedeutet, dass nicht eine konkrete Anzahl von Lebensmittel in Aussicht gestellt wird, sondern der Ertrag einer Produktionseinheit. Das kann beispielsweise der Ertrag eines Ackers oder Beets, einer bestimmten Anzahl Tiere, eines Weinbergs, eines Bienenvolks, etc. sein. Auch hier setzt der Erzeuger wieder einen Preis an und die Verbraucher zahlen diesen Anteilmäßig und erhalten dafür wiederum einen Anteil des Ertrags. Da der Ertrag einer Produktion sowohl schlechter als auch besser als prognostiziert ausfallen kann, können hier folglich auch sowohl Vorteile als auch Nachteile für Erzeuger oder Verbraucher entstehen. Diese stellen sich wie folgt dar. Im Fall eines Ertrags, der geringer als prognostiziert ausfällt, ist der Verbraucher leicht benachteiligt, da er weniger Waren als geplant erhält. Der Erzeuger ist hingegen im Vorteil, da er das gleiche Geld für weniger Lebensmittel erhält. Ist der Ertrag jedoch größer als geplant, so ist der Verbraucher im Vorteil, da er mehr Lebensmittel als geplant erhält. Optional können auch an Preise gekoppelte Anteile angeboten werden, wonach bestimmte Teilpreise an bestimmte Waren gekoppelt sind. Das wäre beispielsweise dann der Fall, wenn ein Viehzüchter den Ertrag der Schlachtung mehrerer Tiere anbietet. So würden dann z.B. für einen bestimmten Preis die Schinken, für einen anderen Betrag Gulasch und für weitere andere Beträge andere Fleisch- und Wurstprodukte bezogen werden. Die Anzahl der Waren ist dann an die Verfügbarkeit gekoppelt.
Zusammenfassen könnte man sagen, dass die erste vorgestellte Variante von Foodfunding eine Art Planwirtschaft darstellt und die zweite Variante eine sinnvolle Lebensmittelspekulation ist, die die Risiken der nachhaltigen Produktion von Lebensmitteln fair auf Erzeuger und Verbraucher verteilt.
Foodfunding stellt eine transparente, nachhaltige und vor allem faire Geschäftsbeziehung zwischen Erzeugern und Verbrauchern dar. Sie ermöglicht eine individuelle Produktion hochwertiger Lebensmittel und sorgt dafür, dass die Produktion von Lebensmitteln ein Gesicht erhält. Die Erzeuger der Lebensmittel treten aus der Anonymität eines Verkaufsregals heraus und ihre Produkte erfahren bei den Verbrauchern eine höhere Wertigkeit.
Wir werden in Kürze einige erklärende Beispiele veröffentlichen, um Ihnen Foodfunding näherzubringen.

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Die drei konzeptionellen Säulen von Erzeugerwelt.de

Erzeugerwelt.de möchte Erzeuger und Verbraucher zusammenbringen. Erzeugern von Lebensmitteln bieten wir einen Vertriebskanal, der viele andere Vertriebskanäle vereint und nicht an einen erheblichen Mehraufwand gekoppelt ist. Verbrauchern ermöglichen wir das Finden und Kaufen von Lebensmitteln direkt vom Erzeuger. Dabei wird der Schwerpunkt auf moderne Instrumente, wie soziale Netzwerke und mobile Anwendungen gesetzt, aber auch Messen, Konferenzen und andere Veranstaltungen werden nicht vernachlässigt.

Hofladen-Portale gibt es viele. Auch Informationsportale und Erzeuger-Netzwerke gibt es. Für gewisse Regionen gibt es sogar schon Apps für Smartphones und Tablet-Computer. Doch diese Angebote verfolgen bislang entweder keinen ganzheitlichen Ansatz oder aber sie sind nicht mehr zeitgemäß. Wir möchten diesen Mangel beseitigen und eine moderne Plattform für Erzeuger und Verbraucher anbieten.

Die Plattform Erzeugerwelt.de basiert auf drei Säulen: Dem Erzeugerprofil, dem Shopsystem und unserem Foodfunding.

Basis ist das Erzeugerprofil. Dieses ist für Direktvermarkter von Lebensmitteln gedacht, die dort sich und ihre Produkte vorstellen. Außerdem enthält es Kontaktinformationen für Verbraucher und Angaben über Einkaufsmöglichkeiten, Öffnungszeiten von Hofläden, etc. Das Erzeugerprofil enthält zudem Schnittstellen zu sozialen Netzwerken. Die Erzeuger benötigen keine eigenen, pflegeintensiven Profile und sind so dennoch über Facebook und Twitter auffindbar. Wenn Sie eigene Profile pflegen, können diese ebenfalls mit dem Erzeugerprofil verknüpft werden.

Die zweite Säule ist unser Shopsystem. Alle Erzeuger können dieses Shopsystem nutzen. Darin können Sie ausgewählte Produkte zum Verkauf anbieten. Eine Besonderheit stellen die unterschiedlichen Modi der Kaufabwicklung dar. Prinzipiell haben die Erzeuger drei Möglichkeiten, ihren Verkauf abzuwickeln. Entweder, wir leiten die Bestellungen aus dem Shopsystem an die Erzeuger weiter und diese führen den Versandt aus oder aber wir erhalten die Waren und übernehmen den Versandt im Auftrag der Erzeuger. Eine weitere Option besteht darin, dass der Kunde die bestellten Waren abholt. Weitere Optionen mit Partnerunternehmen sind in der Diskussion.

Foodfunding ist unsere dritte Säule. Einfach ausgedrückt handelt es sich um eine Crowdfunding-Variante für Lebensmittel. Darin kann ein Erzeuger die Produktion einer bestimmten Anzahl Lebensmittel in Aussicht stellen und diese von deren Finanzierung abhängig machen. Die Verbraucher können dann anteilmäßig die Produktion der Waren finanzieren und erhalten dann als Gegenleistung die ihrem Anteil entsprechende Menge der produzierten Lebensmittel. Ob es sich dabei um eine bestimmte Menge oder aber den Ertrag einer bestimmten Produktionseinheit handelt, legen die Erzeuger fest. Dieses Modell ist für Erzeuger und Verbraucher enorm wertvoll. Erzeuger mindern das Risiko von schlechten Ernten oder anderen Problemen. Verbraucher wiederum können Preisschwankungen am Markt, beispielsweise infolge von teuren Futterpreisen oder Unwettern und damit verbundenen schlechten Ernten, entgegenwirken. Außerdem erhalten die Verbraucher auf diese Weise einen individuellen Bezug zu ihrem Lebensmittel, der für eine höhere Wertigkeit des Produkts im Bewusstsein der Verbraucher führt.

Wir möchten mit unseren drei unabhängigen Säulen sowohl Erzeuger als auch Verbraucher ansprechen, die einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Lebensmittel anstreben. Dabei spielen die Beziehungen zwischen Erzeugern und Verbrauchern eine erhebliche Rolle. Nur, wenn Verbraucher einen Bezug zu ihrem Lebensmittel entwickeln, können sie dazu animiert werden nachhaltiger zu konsumieren. Nur so können durch Klasse anstatt Masse erzeugergerechte Lebensmittelpreise erzielt und dauerhaft umgesetzt werden.

Da gerade in Ballungsgebieten Restaurants, Caterer und Kantinen einen wichtigen Anteil bei der täglichen Ernährung der Bevölkerung übernehmen, möchten wir auch hier für Transparenz sorgen. Wir listen Betriebe, die Lebensmittel von Direktvermarktern verarbeiten und ermöglichen so auch dort Transparenz, wo sie sonst nur in der Nobelgastronomie gelebt wird.

Wenn Ihnen als Direktvermarkter unsere Idee gefällt, dann kontaktieren Sie uns doch einfach per Email an info@erzeugerwelt.de Aktuell suchen wir noch Erzeuger für unseren Testbetrieb. Sie erhalten als Dankeschön ein dauerhaft kostenloses Profil sowie dauerhaft vergünstigte Konditionen beim Foodfunding und bei der Nutzung unseres Shopsystems. Sie können Ihr Interesse auch per Onlineformular bekunden, welches Sie unter Erzeuger gesucht  finden.

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Gründe für die fehlende Präsenz lokaler Erzeuger bei den Verbrauchern und Gründe für Erzeugerwelt.de

Im Alltag hört man häufig, dass die Leute gerne viel öfter regionale Produkte oder wenigstens Produkte, deren Ursprung sie kennen konsumieren möchten. Direktvermarkter liegen folglich voll im Trend. Allerdings kommen schnell die Ausflüchte, weshalb man trotzdem in Supermarkt und Discounter einkauft. Ein Argument ist regelmäßig der Preis, wobei auch die Leute Ausflüchte haben, die sich Produkte von Direktvermarktern leisten könnten. Abgesehen davon, ist der Preis nicht in allen Fällen so hoch, wie viele Verbraucher landläufig denken. Für die meisten Leute gibt es aber zwei sehr viel entscheidendere Gründe, warum der gewohnte Einkaufsgang nicht in Richtung Hofladen, Imker oder Marktstand umgelenkt wird.

Der erste Grund ist die Bequemlichkeit. Heutige Konsumenten möchten nicht lange nach Wegen oder außenliegenden Verkaufsstellen suchen. Auch Wochenmärkte sind für berufstätige Arbeitnehmer oftmals schwer zu erreichen. Die zweite Ursache ist die fehlende Verfügbarkeit von Informationen und erlebbarer, individueller Interaktion. Der moderne, junge Konsument nutzt nicht nur einfache Webseiten, sondern zunehmend Smartphones und Tablet-Computer. Außerdem ist für viele das Einkaufen ein Erlebnis mit vielen Möglichkeiten für die Individualisierung des gewünschten Produktes.

Die Sache mit der Bequemlichkeit lässt sich nicht ganz leicht eliminieren. Aber sie lässt sich zumindest reduzieren. So gibt es auch für verderbliche Lebensmittel moderne Liefermöglichkeiten. Außerdem können Erzeuger mit ortsansässigen Händlern kooperieren. Die Initiative „Landmarkt“, deren Produkte bei REWE in Hessen erhältlich sind, zeigt einen ersten, wenn auch nicht sonderlich ausgereiften, Ansatz. Allerdings müssen auch hier Informationen über die Einkaufsmöglichkeiten bei Verbrauchern verfügbar sein. Hierfür bietet Erzeugerwelt.de Lösungen an.

Leichter lösen lässt sich die Angelegenheit mit der Information und der zugehörigen Interaktion, die Möglichkeiten für die Produktindividualisierung. Dafür bieten die heutigen Technologien (Internet, soziale Netzwerke, Crowdsourcing, etc.) ein enormes Potential. Mit Hilfe dieser Technologien lässt sich durch ihre Bündelung auf einer ganzheitlichen Plattform ein Gesamtkonzept ableiten, mit welchem Direktvermarkter mit ihren Kunden interagieren können, ohne dafür viel Zeit mit nervigen Marketinginstrumenten und sozialen Netzwerken verbringen zu müssen.

Außerdem werden Gastronomieunternehmen, Caterer und Kantinen bisher weitgehend aus dem Erzeuger-Konsumente-Gefüge ausgeklammert. Nur wenige Gaststätten teilen ihren Kunden mit, woher sie ihre Lebensmittel beziehen. Für Gäste ist es im Vorfeld praktisch unmöglich Gaststätten oder Caterer zu identifizieren, die lokale Lebensmittel oder Lebensmittel, die nach einer bestimmten Produktionsphilosophie erzeugt wurden, verwenden. Doch insbesondere in den Städten und Ballungsgebieten spielt die Ernährung durch Gaststätten, Caterer und Kantinen eine erhebliche Rolle für die Endverbraucher. Gleichzeitig sind diese Kunden für Direktvermarkter äußerst sinnvoll, da sie a) regelmäßig große Mengen abnehmen können und b) Verständnis für saisonale Ware und Produktqualität mitbringen als viele städtische Endverbraucher.

Erzeugerwelt.de verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der alle Direktvermarkter von selbst erzeugten Lebensmitteln umfasst und auch Gastronomiebetriebe, Caterer und Kantinen umfasst. Wir sind mehr als einfach nur ein Hofladen-Portal oder Händler-Netzwerk. Erzeugerwelt.de versteht sich für Direktvermarkter als Vertriebskanal, der mit nur einer Schnittstelle zum Erzeuger alle wichtigen modernen Vertriebskanäle abdeckt. Dazu gehören neben der Präsenz auf Veranstaltungen (Messen, Konferenzen, Feste, etc.) insbesondere das Internet, soziale Netzwerke und mobile Kommunikations-Technologien.

Natürlich gehört zu Erzeugerwelt.de auch ein Shopsystem, welches die bei uns gelisteten Direktvermarkter nutzen können. Dabei gibt es prinzipiell drei unterschiedliche Modi, die wir demnächst bekanntgeben.

Ein weiterer innovativer Ansatz ist unser Foodfunding, was stark vereinfacht ausgedrückt eine Art Crowdfunding für Lebensmittel ist. Aber auch hier werden wir die Details noch einen Moment zurückhalten.

Die gesamte Funktionalität soll dann auch als App für Smartphones und Tablet-Computer verfügbar werden.

Im November möchten wir mit einem ersten Testbetrieb der Plattform beginnen. Hierfür suchen wir händeringend Direktvermarkter. Ganz egal, ob Sie Landwirt, Gärtner, Imker, Winzer, Brauer, Brenner, Fischer, Jäger, Viehzüchter oder Pilze-Sammler sind, wir möchten Sie kennenlernen. Alle Erzeuger, die an unserer Testphase teilnehmen möchten, erhalten als Dankeschön ein dauerhaft kostenloses Profil mit zugehörigem Support. Auch die Nutzung des Shopsystems sowie die Nutzung von Foodfunding werden ihnen als Dankeschön dauerhaft zu vergünstigten Konditionen angeboten.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich per Email an info@erzeugerwelt.de bei uns melden oder das Anmeldeformular nutzen, welches Sie unter http://blog.erzeugerwelt.de/2013/09/24/erzeuger-gesucht/ finden.

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